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Flüchtlinge aus dem Südsudan

Market in Yei

Durch den Bürgerkrieg sind seit 1981 nicht nur über zwei Millionen Menschen getötet worden, es sind auch ungefähr fünf Millionen Menschen vertrieben worden. Sie sind Binnenflüchtlinge im Sudan oder sind außerhalb des Landes geflohen. Die Menschen verlassen ihre Dörfer in der Regel erst, wenn dort ihre Sicherheit akut gefährdet ist. Verschiedene Situationen und Bedingungen können dazu geführt haben.

In den seltensten Fällen sind es tatsächlich Kampfhandlungen zwischen der Befreiungsarmee und den regulären Truppen der Regierung. Es kommt äußerst selten zu Konfrontationen. Die größte Gefahr dabei ist auch nicht im Kreuzfeuer umzukommen. Für den Fall, dass einr Regierungsbastion angegriffen wird, die Regierungstruppen aber nicht vollständig vertrieben wurde, kommt es zu Vergeltungsaktionen an der Bevölkerung. Die Regierungstruppen bestrafen die Bevölkerung für jede vermutete oder tatsächliche Kollaboration mit der SPLA.

Flüchtlinge aus dem Südsudan

Es sind sehr wenige Südsudanesen in Deutschland. Insgesamt etwa 200. Davon sind etwa 20 Asylbewerber, einige von ihnen von Abschiebung bedroht. Obwohl seit über 17 Jahren Bürgerkrieg herrscht, haben es nur so wenige nach Europa geschafft. Zum Vergleich: Die Anzahl eritreischer Flüchtlinge in Deutschland während des Unabhängigkeitkampfes lag bei über 30.000!

Die geringe Zahl südsudanesischer Flüchtlinge in Europa und besonders in Deutschland, liegt zum einen an der Ausländergesetzgebung in Deutschland, zum anderen liegt es an den besonderen Schwierigkeiten für Südsudanesen in ihrem Heimatland.

Es ist fast unmöglich, den Sudan als Südsudanese, Nuba oder Ingessana in Richtung Europa zu verlassen. Die sudanesische Verwaltung wie auch die Gesetzgebung benachteiligt Südsudanesen in etlichen Bereichen. Dazu gehört die Vergabe von Pässen, Arbeits- und Studienplätzen.

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Kontakt: Sossa e.V.